Schweinegrippe und Medienkompetenz

Heute gab’s wieder einmal einen Artikel zur Schweinegrippe in der Zeitung.

Komisch… es war schon relativ lange relativ still um die Schweinegrippe, oder?

Genau genommen: eine kleine Stichprobe der Artikel zum Thema:

Irgendwie passt das nicht zur tatsächlichen Entwicklung der Schweinegrippe in Europa gem. European Center for Disease Prevention and Control:

Naiv gesagt:
Je mehr Grippefälle, desto weniger Artikel?

Realistisch:

  • Solange das Thema neu ist, gibt’s mehr Artikel
  • Seit klar ist, daß die Grippe nicht sooo gefährlich ist, ist die Zahl der Artikel dramatisch gesunken.

Ist seit Anfang Mai die Notwendigkeit sich zu informieren, geringer geworden? – wohl nicht, nur die Zahl der Artikel.

Medienkompetenz bedeutet vieles – unter anderem, sich nicht aufgrund der Häufigkeit eines Themas ein Urteil über die Wichtigkeit zu machen. Stattdessen sollte jeder die Wichtigkeit selbst und für sich selbst beurteilen.

Zugegeben, der Umgang mit der Schweinegrippe ist nicht das beste Beispiel, um Medienkompetenz zu demonstrieren.
Aber es war eines, das ich innerhalb von weniger als einer halben Stunde quantifizieren konnte.

Ein Gedanke zu “Schweinegrippe und Medienkompetenz

  1. Pingback: Schweinegrippe? – Ich hab’s ja gleich gesagt! | Bananenblatt

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.