Bananenblatt

Klarheit in der politischen Debatte

Kernkraft – Problem oder Lösung?

Unter der Überschrift „Zack! – und der Atommüll ist weg“ berichtet die Financial Times Deutschland von einer möglichen Lösung für eines der größten Probleme mit der Kernkraft: Über das Müll-Problem.

Insbesondere scheint die sogenannte Transmutation (also die Umwandlung von langlebigen radioaktiven Isotopen in kurzlebige durch Neutronenbeschuss) inzwischen als Möglichkeit für die Entsorgung ernsthaft erforscht zu werden. Das Verfahren ist frei von der im Volksmund „GAU“ genanngen Möglichkeit einer Kettenreaktion und kann dem Artikel nach in der Energiebilanz neutral gefahren werden: Bei der Transmutation entsteht etwa soviel Energie wie für den Betrieb der Anlage benötigt wird.

Allerdings muß man auf die Anlage als Ganzes und auch auf die weiterverarbeiteten Abfälle gut aufpassen…

Sicher nicht die ultimative Lösung des Problemes, aber ein weiteres Argument in den Waagschalen…

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1 Kommentar

  1. Schon vor Jahren hat man behauptet, dass Atommüll recht einfach und kostengünstig zu entsorgen sein, und man hat auch damals gleich begonnen, den müll zu erforschen. Diese Meldung kommt mir etwas änlich vor: Man entdeckt einen Weg der irgendwie möglich scheint und braucht dies gleich als Argument um weitere Atomkraftwerke zu bauen. Dabe wäre es doch einfach: Sobald wir das Abfallproblem gelöst haben, können wir weitere Meiler bauen, vorher nicht.

    Ich habe mich auf meiner Page auch damit auseinandergesetzt, jedoch grafisch, hoffentlich gefällts: http://www.ertragbar.ch

    Gruss

    Michael

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