Zunächst: Allen regelmässigen und unregelmässigen Lesern des Bananenblatts wünsche ich von ganzem Herzen Glück und Gesundheit im neuen Jahr, und – bei näherer Betrachtung – eigentlich überhaupt immer.
Anstelle der üblichen Wünsche usw. möchte ich mit euch / Ihnen gerne vier Silvester-Impressionen teilen. Zwei davon sind fotografischer Natur, zwei habe ich leider nur als Prosa.

Das einsame Sektglas

Einsames Sektglas am Straßenrand - drei Tage "danach"
Zunächst ist da dieses bemerkenswerte Sektglas (siehe Foto), das auch am dritten Januar noch am Straßenrand eines nahegelegenen Industriegebiets steht. Der Farbe nach ist tatsächlich noch Sekt drinn, aber eine genauere Untersuchung habe ich mir verkniffen.
Irgendjemand wurde da wohl um kurz vor zwölf abgelenkt. Hoffentlich irgendeine Form von freudiger Ablenkung.

Der übliche Trümmerhaufen

Böller-Überreste an der Straße
Dann ist da das übliche Bild vom „Trümmerhaufen“ nach der Knallerei. So oder ähnlich sah’s sicher an vielen Orten in der Republik aus. Bei allem Umweltschutz und Brot-statt-Böller: Hoffentlich hat’s Spaß gemacht, sonst war das Geld wirklich verschwendet. (Wir hatten jedenfalls unseren Spaß – auch wenn wir der Ballerei nur zugesehen haben).

Trümmerhaufen II

Am Schaufenster eines nahe gelegenen Ladens standen gestern noch mehrere Whiskeyflaschen usw. – Hoffentlich gab’s da keine größeren Unfälle… Nix gegen eine gute Party mit gutem Grund, aber man sollte den Ort des Geschehens noch halbwegs zivilisiert verlassen können.

Opfer

Last but not least: Ein Opfer hatte die Silvesternacht hier: Ein Igel wurde von der Knallerei trotz mieser Temperaturen in seinem Winterschlaf gestört und hat (ohne nach rechts oder links zu schauen) ziemlich des-orientiert die Straße überquert. Zum Glück hat er bei freundlichen Nachbarn gleich eine neue Heimat gefunden und ist jetzt gut aufgehoben..