Nach einigen Verzögerungen (siehe „Lärmverschmutzung„) bin ich heute Nacht in Bangalore angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert…

Zunächst eine wirklich schöne Neuigkeit: Ich fange an,  zu verstehen, warum Bangalore „Gartenstadt“ oder „Blütenreiche“ genannt wird: Zwei Bäume blühen überall in der Stadt, die eine Sorte in Kirschblüten-Rosa (die Blüten sind allerdings wesentlich größer als Kirschblüten und fallen als Ganzes ab, nicht als einzelne Blütenblätter), und die andere Sorte in Flieder-Lila. Dadurch wird die ganze Stadt mit all ihrem liebenswerten indischen Chaos noch viel ästhetischer anzusehen.

Außerdem haben wir uns heute auf dem Weg in die Stadt „verfahren“ und dabei einige wirklich große, wirklich schöne Parks gesehen, die mir bisher auf meiner inneren Landkarte der Stadt gefehlt haben. Diese Parks werde ich mir bei Gelegenheit genauer ansehen.

Ansonsten hat die nächtliche Fahrt vom Flughafen zum Hotel gezeigt, daß Bangalore sich mehr und mehr der „westlichen Welt“ annähert – und auch einige der Unarten mit aufgreift:

  • Wir haben einige Hühner- und Schweinetransporte gesehen. Liebe Tierschützer, lasst die europäischen Legebatterien in Ruhe und kümmert euch um die armen Schweine (und Hühner) in Indien! Unglaublich! Leider war es so dunkel, daß ich keine Fotos machen konnte.
  • Diesmal sind mir zum ersten Mal mehrachsige LKW (drei und vier Achsen) auf den Straßen aufgefallen. Ich hatte auch das Gefühl, daß mehr Sattelschlepper unterwegs waren.

Das Highlight zum Abschluß: Ich habe zum ersten Mal eine Radarfalle in Indien gesehen!

Da wir jetzt praktisch „beim Büro ums Eck“ untergebracht sind, erwarte ich nicht, daß sich weitere interessante Neuigkeiten ergeben, bevor wir zurückfliegen. Bis bald also!