Bananenblatt

Klarheit in der politischen Debatte

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 4)

Politik mit Stefan Raab

Politik ist eine ernste Sache. Stimmt, Herr Augstein.

Darum sollten die Politiker auf die Menschen zugehen anstatt von uns zu erwarten, dass wir kollektiv auf die Politiker zugehen. Die Erfahrung des letzten Jahrzehnts zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung wendet sich von der Politik ab, denn das Gefühl, das der Politik-Medien-Apparat vermittelt ist: Das ist schwer, das ist komplex, und überhaupt sind wir angewiesen auf (die Opposition, die Gewerkschaften, die Unternehmen, die Banken, die Bundesländer, die anderen EU-Staaten, Weltbank, IWF, NATO, UNO). Und weil wir ohne die „anderen“ sowieso nicht vorwärts kommen, ist es nur noch viel schwerer.

Vielleicht ist das der Hintergrund der Talkshow-Demokratie: Im Parlamant ist ja quasi nur das Parlament „unter sich“. Die Sitzungen sind zwar öffentlich, aber gleichzeitig weitgehend irrelevant, denn die wirklich wichtigen Diskussionen finden hinter verschlossenen Türen in Ausschüssen und so weiter statt.

Politik findet inzwischen praktisch nur noch im Austausch mit anderen Akteuren stattfindet: Lobbyorganisationen, NGOs, Staatenbünde wie EU, NATO oder UNO – die Lobbyliste des Deutschen Bundestages ist da nur die Spitze des Eisberges. Immerhin eine Eisbergspitze mit über 2000 Einträgen und weit über 600 Seiten.

Wo, wenn nicht in den politischen Talkshows, treffen sich Vertreter der Organisationen aller Gewichtsklassen öffentlich, um ein Thema zu diskutieren?

Daran wird Stefan Raab auch nichts ändern, wenigstens jetzt nicht. Doch was er tun kann: Er kann den normalen Menschen wieder das Gefühl vermitteln, dass es sich lohnt, tiefer in die Debatte einzusteigen. Er kann die Einstiegshürde für eine fachliche Diskussion senken und das Gefühl vermitteln, dass Politik – allen Vorurteilen zum Trotz – immer noch etwas mit der Bevölkerung zu tun hat.

Wo, wenn nicht bei Stefan Raab, bekommt ein normaler Mensch die Themen mit Leichtigkeit vermittelt? – Damit meine ich eben nicht übervereinfacht (das können alle Sender gleich gut), sondern fachlich richtig und mit Humor präsentiert? Es ist nämlich nur eine Schein-Wahrheit, dass wichtige Themen keine witzigen Aspekte haben oder dass Lustiges nie wichtig sein kann. Wichtig und lustig hat nichts miteinander zu tun, und zwar in diesem Sinn: „wichtig“ bezieht sich auf das Thema selbst, „lustig“ nur auf seine Darstellung. Man kann wichtige Themen lustig darstellen oder humorlos, und es gibt lustige Themen, die wichtig sind, und lustige Themen, die völlig egal sind.

Wichtig und lustig treffen sich an einer anderen Stelle wieder: Unser Gehirn arbeitet am besten, wenn wir fröhlich sind. Also sollten wir vor allem die wichtigen Themen mit gebührender Leichtigkeit diskutieren.

So können wir die Politikverdrossenheit überwinden.

Also: Anstatt über einen Stefan Raab mit seinen Politik-Ambitionen zu lästern, sollten wir ihm dankbar sein: Er hat – als einer von wenigen – die Möglichkeit, die Brücke zwischen dem ernsten, schweren Politikapparat und der Leichtigkeit, nach der die Menschen sich sehnen, wieder zu öffnen.

Iran…

Manchmal finde ich die Fragen im Forum von Spiegel Online seltsam… Zum Beispiel: „Iran rüstet sich für den asymmetrischen Krieg

Trotzdem:

  1. Man kann über Israel sagen, was man will. Einem ganzen Land die Existenzberechtigung absprechen geht zu weit. Die Drohungen gegen Israel sind ideologisch begründet und somit zunächst glaubhaft motiviert.
  2. Mit ABC-Waffen erscheint mir die dauerhafte Zerstörung Israels in seiner heutigen Form durch die eng taillierte Form des israelischen Staatsgebietes in kürzester Zeit möglich. (Breite Israels lt. Wikipedia: 15km – 135km – zum Vergleich: Der „Totale Zerstörungsradius“ einer A-Bombe kann je nach Konstruktion 10km-20km erreichen).
    Eine Abschreckung durch Israel ist also sinnlos, denn falls die Abschreckung fehlschlägt, ist auch nichts zu Verteidigendes mehr da. Die Welt hat nur eine noch bessere Friedens-Strategie als Abschreckung erfunden, die EU. Aber eine enge Kooperation zwischen Iran und Israel nach dem Modell der EU sehe ich in diesem Jahrzehnt nicht kommen.
  3. Die ganze Auseinandersetzung ist auch vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings zu sehen. Aus dieser Perspektive stimmt mich Kommentar #4 (von „Iraner1“) auch nicht optimistischer: Ahmadinedschad kann den Rest der Welt provozieren und dann aus dem selbst provozierten Konflikt heraus sein Volk „einen“. Die resultierende Propaganda ist allerdings ein Ritt auf der Rasierklinge: Zu viel provoziert und USA+Israel marschieren ein (das ist eine Interpretation des zweiten Irak-Krieges). Zu wenig provoziert und es gibt einen weiteren arabischen Frühling.
  4. Weniger „Säbelrasseln“ im Iran hat das Potenzial zu innenpolitischer Instabilität im Spannungsfeld zwischen Säkularen und politischen Islamisten, ähnlich wie sich die Lage in Ägypten gerade entwickelt. Also kann Ahmadinedschad da nicht einfach „Gras drüber wachsen lassen“. Fortlaufendes „Säbelrasseln“ führt allerdings *innenpolitisch* früher oder später zu der Frage: „Wenn wir sowieso so stark sind, warum machen wir (Gegner XYZ, zB Israel) nicht einfach platt?“
  5. Der Nahost-Konflikt ist offensichtlich auf der 6. Konflikteskalationsstufe nach Glasl angekommen (Drohstrategien). Eine weitere Eskalation führt in das Feld der „loose-loose“-Stadien, bei denen eine Konfliktpartei eigene Verluste in Kauf nimmt, nur um der anderen Konfliktpartei zu schaden.
  6. Die strategische Ausrichtung der im Artikel beschriebenen Waffensysteme passen sehr gut sowohl zu dem im Artikel angesprochenen „asymmetrischen Krieg“ gegen wesentlich überlegene Gegner wie die USA oder die NATO, als auch zu bürgerkriegs-artigen Konflikten wie dem arabischen Frühling.
  7. Die Drohung gegen die Straße von Hormus hat dagegen einen eindeutigen Adressaten: Die USA und, vor allem, ihre Verbündeten. Diese Drohung hat das Potenzial dazu, die USA von ihren Verbündeten in der Region zu isolieren. Schließlich ist nicht nur Iran von den Erdöllieferungen durch die Straße von Hormus abhängig, sondern – auf die eine oder andere Weise – auch die wichtigsten Verbündeten der USA. Manche brauchen das Öl, andere das Geld, alle brauchen die Lieferungen. Und die Image-Verschiebung, falls die Blockade auch nur zehn Tage hält, wäre enorm: Der Iran wäre auf einmal überraschend stark, die USA stünden überraschend schwach da. Dass diese Form von Kriegführung die USA schon zu Lande in Schwierigkeiten bringt, ist seit Vietnam bekannt. Dass das alles zur See noch intensiver funktionieren kann, zeigt die Lage in den Piratenhochburgen in Somalia. Bisher hat soviel ich weiß noch niemand einen vorbereiteten Guerilla-Krieg zur See geführt mit einem expliziten Kriegsziel (nämlich die Straße von Hormus zu blockieren). Das hat Potenzial für Überraschungen.

Alles in allem: Die Situation ist instabil. Ahmadinedschad sitzt in der Zwickmühle, er kann das alles jetzt selbst nicht mehr umkehren, egal ob er will oder nicht. Ein Rücktritt Ahmadinedschads würde entweder die internen Spannungen zur Eskalation bringen oder einen neuen Staatschef ins Amt bringen, der durch provokative Außenpolitik die Innenpolitik zusammenhält. Es gibt keinen einfachen De-Eskalationspfad, sogar unter der Annahme der Kooperation aller mächtigen Einzelpersonen. Für „den Westen“ gilt: Eine De-Eskalation ohne Abschreckung (–> BATNA, best alternative to a negotiated agreement) ist aussichtslos.

Aber vielleicht gibt’s ja irgendwo ein hoffnungsvolles Detail, das ich übersehen habe.

Atomkraft

Zehn Tage nach Fukushima: Hier sind meine Gedanken zum Thema.

Ich erkenne das Ziel an, die Erde und ihre menschlichen, tierischen und pflanzlichen Bewohner vor den Gefahren der Kernkraft zu schützen. Doch Panik nützt niemandem.

  1. Metaphorisch gesprochen: Ich erkenne an, daß in Fukushima die Kuh noch nicht vom Eis ist. Ohne die Metapher: Die Möglichkeit, daß noch mehr radioaktives Material freigesetzt wird, besteht nach wie vor.
  2. Bisher ist die Lage in Fukushima tendenziell eher ein Beweis dafür, daß Menschen Kernkraft tatsächlich unter Kontrolle haben können: Im Angesicht einer Zwillings-Naturkatastrophe, bei der jede einzelne die Design-Ziele um einen Faktor fünf übertraf, ist die Lage nach wie vor weitgehend unter Kontrolle. (Ja, kritisch, und im Moment weitgehend unter Kontrolle. Siehe auch §1)
  3. Ein regionaler Atomkraft-Ausstieg in Deutschland nützt nichts. Deutschland verliert die Kontrolle über die Sicherheit von wenigstens einigen Reaktoren, und die Glaubwürdigkeit in Sicherheitsdiskussionen (-> Ingeneursdiskussionen) leidet. Der Sicherheitsgewinn für Deutschland ist dagegen eher überschaubar: Die meisten unserer Nachbarstaaten haben/planen/bauen Atomkraftwerke. Meine Meinung: Bitte mindestens Europa-weit diskutieren. Viel Spaß mit den Franzosen… Und dann ist das Thema der weltweiten Sicherheit immer noch nicht vom Tisch.
  4. Ich bin ein großer Freund von positiv formulierten Zielen. „Atom-Ausstieg“ ist für mich immer noch ein negativ (weg-von) formuliertes Ziel, so ähnlich wie „Rauchen aufhören“. Mit einer Formulierung wie „Umstieg auf Erneuerbare Energien“ könnte ich mich anfreunden, doch das hat zwei Haken: Es gibt kein plausibles Konzept dafür, und es wird voraussichtlich richtig teuer – je schneller wir den Ausstieg forcieren, umso teurer wird’s.  Mein Wunsch: Gerne auf die Tube drücken, und dabei mit Augenmaß vorgehen. Panik nützt niemandem.
  5. Bevor ich gesteinigt werde: Tatsächlich ist die größte Schwäche der Kernenergie, daß es auch dort kein akzeptables Konzept für den radioaktiven Müll gibt. Das wäre – im Vergleich zu Fukushima – eine lohnende Diskussion. Solange wir das Floriansprinzip dabei außer Kraft lassen
  6. Das Thema Energieversorgung ist untrennbar verknüpft mit dem Thema Wasserversorgung! (–>http://spectrum.ieee.org/static/e-h2o oder http://water.signtific.org/blog/)

In der Summe wünsche ich mir:

  • Ein Ende der Panik. Am besten jetzt, sofort. Erst wenn die Angst weg ist, können wir ein Thema dieser Wichtigkeit sinnvoll diskutieren.
  • Eine sachliche Diskussion. Ich habe niemandem seltsame Absichten unterstellt und möchte, daß mir auch niemand schräges Zeug unterstellt. Tim Berners-Lee warnt vor der Gefahr „kultureller Schlaglöcher“ (Democracy and the Internet: New Rules for New Times – Tim Berners-Lee – Europeaum Policy Forum, der Absatz beginnt mit „But at the same time…“), und an anderer Stelle wünschte er sich, daß die Menschen sich nicht um Meinungen versammeln sollen, sondern um Themen. Der Zweck dieses Artikels ist eine Diskussion um das Thema Energiepolitik.
  • Einen zügigen Umstieg von Kernkraft auf erneuerbare Energien, frei vom Floriansprinzip: Zügig und finanzierbar und konsequent umgesetzt. Wenn wir umsteigen wollen auf Erneuerbare, dann müssen die einschlägigen Projekte (Kraftwerke, Stromleitungen usw.) auch regional unterstützt werden.
  • Einen ganzheitlichen Blick auf das Thema E=H2O

Meine Quellen zur Lage in Fukushima im Lauf der letzten Woche sind unten. Dabei habe ich versucht, sachliche Informationen zu finden – das war in deutschen Medien leider kaum möglich. Vielleicht sind einige der Quellen nach deutschen Verhältnissen nicht ganz neutral, doch bevor die Diskussion über Neutralität der Quellen ausbricht, sollten wir die Diskussion über Sachlichkeit der Quellen hinter uns haben. Schön dazu war der Artikel in Spiegel Online, „Gute Kernkraft, böse Kernkraft

 

Fußball-WM 2010: Nachlese

Eigentlich hatte ich gedacht, daß mein letzter Tweet (nach dem 3. Platz der Deutschen) zum Thema so etwas wie ein Schlußwort sein könnte:

Das schönste am Fußball ist, wenn Jogi sich freut.

Doch dann kam das Finale.

Weiterlesen

Gedanken zur WM: Ein Land begeistert sich für nichts-verpassen

Heute, 20:30: Deutschland gegen Ghana. Ganz Deutschland ist begeistert für Fußball. Eigentlich denke ich darüber nach, mit meiner Frau das tolle Wetter zu genießen und ein Eis essen zu gehen. Nur die zweite Halbzeit – das müsste doch eigentlich genügen. Doch nein, eigentlich will ich das Spiel doch ganz sehen. Denn ich könnte ja ‚was verpassen. Ein Tor in 180 Fußballminuten genügt ja…

Und dann die Erkenntnis: Warum eigentlich Fußball? Wie ist’s mit Tennis, Handball, Basketball, American Football, … – da ist doch dauernd was los. Warum eine Sportart, bei der u.U. in 180 Minuten nur ein einziges Tor fällt?

Und dafür begeistert sich eine ganze Nation? Ganz Deutschland begeistert sich dafür, „nichts zu verpassen“? Das kann’s doch auch nicht sein… was sagt das über andere Felder? Politik? Bildung? Wirtschaft? Abwarten und konsumieren?

Der Geist, der stets bejaht

Nach einem kleinen Ausflug ins Denkforum möchte ich den Gedanken an „den Geist, der stets bejaht“ gerne weiter ausbreiten:

Heutzutage, in meinem Leben, ist „Der Geist, der stets bejaht“ unangenehm allgegenwärtig:

  • Bei der Bundestagswahl
  • In der Arbeit
  • In Form von „Politischer Korrektheit“ überall auf der Straße

Und so ähnlich der Charakterisierung des „Geistes der stets verneint“:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

kommt mir der „Geist, der stets bejaht“ vor als

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

als Mephisto im Gegensatz zum Mephistopheles vor, als Teufel im Gegensatz zum Teufelchen, zum Schelm.

Weiterlesen

Indien – eine Woche danach

Die Finanzkrise hat Indien erreicht – den Diskussionen vor Ort nach mit wilden Auswirkungen auf die deutschen Mitarbeiter von Firmen mit großen „Ablegern“ in Indien.

Zunächst: Indien ist endgültig in der „zivilisierten Welt“ angekommen. Indien (oder wenigstens Bangalore) hat „Zivilisationskrankheiten“: Sowohl die Selbstmord- als auch die Scheidungsquote sind im letzten Jahr dramatisch gestiegen. Es gibt seit neuestem auch so etwas wie Akademiker-Arbeitslosigkeit (Zitat: Arbeitslosigkeit hatten wir hier schon immer – und sie war schon immer so hoch, daß keiner sie gemessen hat. Neu ist, daß es jetzt auch die Akademiker erwischt).

Ein Freund in einer Management-Position berichtete, daß er in den letzten zehn Jahren eine Gehaltssteigerung um einen Faktor 200 geschafft hat. Er ist zu einer „normalen“ Zeit eingestiegen und kann mit den durch die Finanzkrise bedingten Einschnitten umgehen: Er hat eine Zeit mit „normalen“ Löhnen erlebt. Vorübergehend war die Lage anders: Berufseinsteiger in der IT haben unglaublich verdient (Die Schlagzeile vor sechs Jahren war: Ein IT-Berufseinsteiger kann sich beim Einstieg ein Motorrad leisten, vor drei Jahren schon ein Auto). Die Menschen dieser Generation kamen auf einem weit überhöhten Niveau ins Berufsleben. Sie haben sich teilweise hoch verschuldet, um Immobilien oder ihren Lebensstil zu finanzieren und wissen jetzt keinen Ausweg mehr. Der Cartoon auf einer Tageszeitung illustriert die Lage: ein Kind, das seinen Vater (in Anzug und Krawatte) fragt: Papa, wann fangen wir an zu betteln?

Kurz: Die Stimmung ist schlecht.

Die Konsequenz daraus ist, daß jeder, der einen Job hat, sich fest daran klammert. Wie auch hier gilt das Prinzip, wer zuletzt kommt, geht als erster. Und jeder freut sich über einen Neueinsteiger im eigenen Bereich: (Wieder) einer, der vor mir geht…

Für die Firmen in Indien ist das aus zwei Gründen wie ein Sechser im Lotto:

  • Sie können ihre guten Mitarbeiter halten und nicht nur von „abstrakter“ Erfahrung aus anderen Firmen profitieren, sondern auch von der im eigenen Hause erworbenen, sehr viel spezifischeren.
  • Es ist das Mittel, um gegen den „schlechten Ruf“ im Ausland anzugehen, daß die Fluktuation viel zu hoch sei

Indien wird nach wie vor ein Ort für kostengünstige Fachkräfte sein. Während „früher“ der Trend war, daß die „Offshore-Kollegen“ den Job wechseln, sobald sie nach deutschem Verständnis eingelernt sind, können wir jetzt damit rechnen, daß die Kollegen bald auch ähnlich erfahren sein werden wie die Kollegen in Deutschland: Gute Manager, gute Projektleiter, gute Experten, etc.

Für Deutschland galt in vielen Firmen seit einiger Zeit Einstellungsstopp. Um den Mitarbeitern in Deutschland eine Perspektive zu geben und die hohen Fluktuationen und das damit ständig abwandernde Fachwissen in Indien zu kompensieren, wurden in Deutschland oft die Strukturen in Indien (Manager, Projektleiter etc.) noch einmal kopiert: Während in Indien ein ständiges „Ausbilden“ stattfand, war die tatsächliche Erfahrungsbasis in Deutschland.

Das wird bald nicht mehr nötig sein.

Und die Firmen werden feststellen, daß sie in Deutschland „viele Häuptlinge, wenige Indianer“ (und einen Einstellungsstopp) haben, während in Indien die gesamte Struktur noch ausgewogen ist. Von einem Generationsproblem ganz zu schweigen: Da die Einstellungsstops in Indien mehrere Jahre später kamen als hier kann das Durchschnittsalter in Indien 5-10 Jahre niedriger liegen als in Deutschland – was die Kommunikation über Standortgrenzen nicht unbedingt erleichtert.

Und wahrscheinlich ist dieser Themenkomplex nicht auf Indien beschränkt. Wahrscheinlich funktioniert es so oder so ähnlich auch in Teilen von China usw.

Die Finanzkrise ist in Indien angekommen. Quo vadis, Deutschland?

Schweinegrippe und Medienkompetenz

Heute gab’s wieder einmal einen Artikel zur Schweinegrippe in der Zeitung.

Komisch… es war schon relativ lange relativ still um die Schweinegrippe, oder?

Weiterlesen

Tibet-Licht

Mutige Freunde:

Die Planungen für eine Lichterkette am 21. Juni 2008 am Rhein (Nijmegen/NL, Düsseldorf, Köln, Bonn, Breisach, Kehl, Basel/CH) jeweils in Verbindung mit einer Unterschriftenaktion mit Aufruf an IOC, EU, UNO, schreiten voran und werden auf www.TibetLicht.de ständig aktualisiert.

Bitte die Unterschriftenliste ausdrucken und überall dort, wo Menschen Sie unterschreiben können, auslegen.

Da hier nur eine Handvoll Menschen ehrenamtlich arbeiten, (und unser Verein Familyangels erst vor einigen Wochen gegründet wurde) brauchen sie dringend Unterstützung, da sie keine finanziellen Mittel für diese Aktion zur Verfügung haben. Wenn Ihr jemanden kennt, der vielleicht noch zeitliche Ressourcen frei hat, und aktiv mitarbeiten möchte, bitte gebt die Kontaktadresse von der Tibet-Licht-Webseite weiter.

Erstes „Schwarzes Loch“ im Labor

Schottische Wissenschaftler haben wohl das erste Schwarze Loch im Labor nachgestellt. Als Ausrüstung diente eine Anordnung aus Lasern und Glasfaser – so konnte ein „nulldimensionaler Ereignishorizont“ beobachtet werden. Jetzt begeben sich die Wissenschaftler auf die Suche nach der Hawking-Strahlung.

Weiterlesen

Seite 1 von 4

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén